Macht Cannabisöl abhängig? | Das müssen Sie wissen !

Es zieht sich wie ein roter Faden bei diesem Thema durch das Internet. Die Rede ist von der Gefahr durch den Konsum von Öl aus Cannabis süchtig zu werden. Auf der einen Seite kann man lesen, eine solche Gefahr besteht nicht. Immer wieder kam man aber auch lesen, es würde eine Suchtgefahr sein oder zumindest eine Einstiegsdroge. Ist da was dran?

Nicht von der Begrifflichkeit "Cannabis" täuschen lassen

Man kann es den Menschen nicht verübeln die sich für Cannabisöl interessieren, auch sich die Frage nach der Suchtgefahr stellen. Eventuelle Bedenken kann man nachvollziehen, alleine schon aus der Begrifflichkeit Cannabis. Was aber viel schlimmer als diese Frage ist, sind die unterschiedlichen Meinungen mit alternativen Fakten zu nennen. Denn die Frage ob man von Öl oder CBD Öl abhängig wird, ist abwegig. Abwegig insbesondere aus dem Grund, da die Frage nach der Suchtgefahr aufgrund einer umfangreichen Forschung lässt wissenschaftlich beantwortet ist.

Darum macht es nicht abhängig

Im Zusammenhang mit Cannabis und einem Öl daraus, muss man wissen das es Unterschiede gibt. So gibt es hier Öl bei dem es sich um ein reines Öl handelt. Alternativ gibt es auch Öl das über einen THC Gehalt verfügt. Jetzt muss man wissen, maßgeblich bei Drogen und einer Sucht ist das THC. Denn das THC ist für die Wirkung, für den Rausch verantwortlich. Wenngleich es hier aber beim Öl oder bei den Hanfsamen einen THC Gehalt gibt, kann sich daraus aber keine Sucht entwickeln. Um nämlich abhängig zu werden, müsste der THC Gehalt entsprechend hoch sein. Und das ist gerade beim Öl nicht der Fall. Denn hier greifen die Regelungen vom Gesetzgeber, der die Menge vom THC auf lediglich 0.2 Prozent beschränkt. Und dieser Wert gilt in der gesamten Europäischen Union. In Ländern außerhalb der EU, gibt es auch Öl mit einem höheren THC Gehalt. Solche sind aber bei uns nicht zulässig. Dementsprechend muss man sich auch nicht mit den Fragen nach Hilfe beim Entzug oder macht Cannabisöl abhängig beschäftigen.

Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Suchtgefahr

Wie schon erwähnt, gab es hinsichtlich der Frage einer Suchtgefahr umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen. An dieser Stellen werden wir diese nicht aufzählen, da es den Rahmen sprengen würde. Stattdessen beschränken wir uns auf die EU-Richtlinie 2002/46/EG. Diese EU-Richtlinie ist nämlich das Ergebnis einer wissenschaftlichen Untersuchung durch die Europäische Union. Und hierbei ist man klar zum Ergebnis kommen, das keine Suchtgefahr besteht. Das Gegenteil ist nämlich der Fall. So wird auf die positiven Eigenschaften, gerade bei der Behandlung von bestimmten Krankheiten hingewiesen. Dementsprechend wird das Öl heute auch als Nahrungsergänzungsmittel angesehen.

Die Vorurteile gegen Cannabis und alle möglichen Produkte wie Öl sind groß. Direkt wird hier pauschal oftmals leider eine Suchtgefahr unterstellt. Doch gerade beim Öl kann man diese Bedenken vom Tisch wischen. Denn gerade bei Öle die auch über einen THC Gehalt verfügen, ist dieser auf einen Wert von 0.2 Prozent beschränkt. Dementsprechend kann es durch den Konsum auch zu keiner Abhängigkeit kommen. Hier sollte man sich auch zu keiner Zeit in die Irre führen lassen. Denn das keine Suchtgefahr besteht, ist das Ergebnis von mehreren Studien. Darunter auch eine von der Europäischen Union, die ebenfalls eine Suchtgefahr verneint.

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