Hanf Stecklinge | Das müssen Sie wissen !

Cannabisöl, auch CBD Öl genannt, wird aus Cannabispflanzen gewonnen. CBD besitzt entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften und wird zur Behandlung chronischer Schmerzen und Krankheiten ergänzend zu schulmedizinischen Therapien eingesetzt. Es ist in verschiedenen Pflanzenteilen enthalten. Deine Cannabispflanze zu klonen, ist relativ leicht. Du musst nur wissen, wie es funktioniert. Der folgende Beitrag informiert Dich darüber, wie Du Deine Hanfpflanze vermehrst

Vermehrung durch Steckinge

Stecklinge bieten sich zur Vermehrung gerade an. Einen Klon erhältst Du, indem Du einen Trieb von der Mutterpflanze abschneidest. Er bildet Wurzeln aus und wächst als fast identischer Klon selbstständig weiter. Das Klonen mit Stecklingen wird auch von Pflanzenzüchtern zur kostengünstigen, schnellen und leichten Vermehrung von Cannabispflanzen eingesetzt.

Vorteile des Klonens von Cannabispflanzen

Mit dieser Methode sollte es Dir mit Leichtigkeit gelingen, deine Lieblings-Cannbispflanze zu vermehren.
Hanfpflanzen kannst Du auch aus Samen selber ziehen. Die Vorteile des Klonens durch Stecklinge werden Dich allerdings überzeugen. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass der Steckling das gleiche Geschlecht, dieselbe Sorte und die genetischen Eigenschaften der Mutterpflanze besitzt.
Anders als beim Vermehren mit Samen gibt es beim Klonen weder eine Keimungszeit noch eine Keimphase, in der die Keimlinge besonders empfindlich sind. Wenn Du Dich zur Vermehrung mit Stecklingen entscheidest, profitierst Du zudem von einer kürzeren Aufzuchtszeit und Du kannst schneller ernten.
Durch Klonen mittels Stecklingen gezüchtete Cannabispflanzen sind allerdings insgesamt gedrungener und kleiner als Pflanzen, die aus Hanfsamen gezüchtet wurden. Deshalb liefern Klone geringere Erträge als aus Sämlingen gezogene Pflanzen. Dieser kleine Nachteil wird allerdings durch den Wegfall der Keimzeit amortisiert.
Cannabisstecklinge kannst Du zudem in einigen Shops für wenige Euros kaufen. Der Kauf bietet den Vorteil, dass Du Dich vorher in aller Ruhe ausführlich über den Zustand und die Qualität informieren kannst. Über die konkrete Sorte geben die Schildchen, die an den Stecklingen angebracht sind, Auskunft.

Anleitung zum Schneiden von Stecklingen

Voraussetzung ist, dass Dir eine Pflanze zur Verfügung steht, von welcher Du Hanfstecklinge schneiden kannst. Bei der Mutterpflanze handelt es sich immer um eine weibliche Hanfpflanze. Sie wird dauerhaft im vegetativen Stadium gehalten. Darunter ist zu verstehen, dass eine Blütenbildung verhindert wird, damit die Pflanze möglichst viele Triebe bildet.
Für diese Form der Vermehrung sind etwas Fingersitzenbgefühl, Vorbereitung und Wissen nötig.
Den Trieb schneidest Du etwas unterhalb eines Blattpaares ab. Du musst zudem darauf achten, dass der Schnitt von oben nach unten ziemlich genau in einem Winkel von 60 Grad verläuft.
Eine Schere ist zum Schneiden von Stecklingen ungeeignet. Sie quetscht die Schnittfläche, dadurch kann der Klon schnell absterben. Sobald Du einen Trieb von der Mutterpflanze abgeschnitten hast, musst du den Klon in ein vorbereitetes, mit Wasser gefülltes Glas stellen. Dadurch verhinderst Du, dass Deine künftige Cannabispflanze mit ihrem pflanzzeneigenen hydraulischen System Luft ansaugt und erreichst, dass der Klon schneller Wurzeln bildet.

Optimale Stecklingsgröße

Die Klone, die Du von der Mutterpflanze anschneidest, sollten in der Höhe nicht größer als 15 Zentimeter sein, da er erst Wurzeln bilden muss und nicht ausreichende Wassermengen in die Höhe einer größeren Pflanze transportieren kann. Zu große Blätter am Klon kannst Du zudem etwas einkürzen, damit die Blätter nicht zu viel Wasser verdunsten. Du musst jedoch immer abwägen, denn jeder Eingriff belastet den Klon.

Wurzelbildung von Cannbis-Stecklingen

Damit sich im Wasserglas an der Schnittstelle Wurzeln bilden, ist die Behandlung mit einem sogenannten Wurzelhormon nicht zwingend nötig. Dies kennst Du wahrscheinlich von Zimmerpflanzen, von denen Du einen Trieb abgezwickt hast und zum Bewurzeln in ein Wasserglas gestellt hast. Vorausgesetzt, der Trieb ist gesund und kräftig genug, werden sich Wurzeln bilden.
Durch die Behandlung mit Wurzelhormonlösung kannst Du die Wurzelbildung bei Deinem Klon stark anregen. Dadurch erhöhst Du die Wahrscheinlichkeit, dass der Klon die erste kritische Phase übersteht und sich zu einer Pflanze entwickelt.
Falls Du Dich zur Verwendung von Wurzelhormonen entschieden hast, tauchst Du den Stängel ab der Schnittstelle ungefähr 2 cm hoch in die Hormonlösung ein. Alternativ kannst Du die Schnittstelle auch ungefähr 2 cm in der Höhe mit einem Pinsel mit der Hormonlösung einstreichen. Anschließend steckst Du den Klon sofort in einen vorbereiteten Anzuchttopf und stellst ihn in ein Minigewächshaus. Du kannst auch eine Plastiktüte über den Topf ziehen, um eine hohe Luftfeuchtigkeit zu erreichen. Das Minigewächshaus musst Du an einem hellen Platz aufstellen, da der Klon viel Licht braucht.


Mit dieser Methode sollte es Dir mit Leichtigkeit gelingen, Deine Lieblings-Cannabispflanze zu vermehren. Wenn Du sie am Blühen hinderst, bleibt die Mutterpflanze mehrere Jahre lang im vegetativen Zustand und Du kannst immer wieder Klone von Ihr abschneiden und zu kräftigen Hanfpflanzen aufziehen.

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