Cannabisöl für Hunde ▷ Könnte es wirksam sein?

Die Frage, ob Cannabisöl für Hunde eingesetzt werden sollte, wird zur Zeit weltweit noch sehr kontrovers diskutiert. Und doch scheinen die Versuchsergebnisse eine eindeutige Sprache zu sprechen. Glaubt man dieser, so sollte eher die Frage gestellt werden, wie das Cannabisöl für Hunde am besten eingesetzt wird.

Die Hauptfrage ist bereits von der Gesetzgebung beantwortet worden: Die Anwendung von CBD Produkten für Tiere ist seit dem Frühjahr 2017 zulässig. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Einsatz von CBD Produkten in Deutschland zur Behandlung von Krankheiten legalisiert. Dies gilt sowohl für dien Humanbereich als auch die Tiermedizin. Das wichtige an diesen Produkten ist die Tatsache, dass sie keine berauschenden Inhaltsstoffe mehr enthalten und somit ausschließlich auf das Krankheitsgeschehen wirken.

Wie kann CBD bei Hunden eingesetzt werden und wie wirkt es?

Jedes Säugetier ist mit dem so genannten ECS (Endocannabodoid System) ausgerüstet. Es stellt sowohl eine Verbindung als auch eine Austauschfunktion zwischen dem Gehirn und dem Organismus dar. Vorrangig funktioniert es über die Rezeptoren, die die Emotionen, den Schmerz, aber auch die Bewegung ansprechen. Da die Rezeptoren sich über den gesamten Körper verteilen, kann das CBD genau dort zum Einsatz kommen, wo der Organismus darauf anspricht.
Die Dosierung ist von verschiedenen Faktoren abhängig. So sind Größe und Gewicht vom Hund sowie die Erkrankung und deren Stärke wichtig für den richtigen Einsatz.
Verschiedene Optionen stehen für die Verabreichung zur Verfügung. Doch leider ist es nicht so, dass jede beim Hund zum Einsatz kommen könnte. So werden vorwiegend Hanf Creme, Hanf Pulver sowie Hanf Salbe für die Tiere eingesetzt. Hanf Liquid oder Hanf Stecklinge sind bei der Verabreichung eher problematisch.
Erfahrungen aus Kanada und USA haben ergeben, dass CBD sowohl im Bereich von körperlichen Erkrankungen, insbesondere im Bereich des Bewegungsapparates, aber auch bei psychischen Problemen zum Zuge kommen kann. Und bevor gefragt wird: Psychische Erkrankungen sind auch bei Tieren nichts Ungewöhnliches. Schaut man sich etwa das Schmerzsyndrom konkret an, wird man feststellen können, dass viele Schmerzen von früheren Erkrankungen oder Unfällen herrühren.
Eine weitere Einsatzoption ist das Präparat als Nahrungsergänzungsmittel. Zum einen aufgrund der medizinischen Wirkung. Zum anderen aber auch, weil Hanf auch einen Nährwert besitzt. Als Blüten oder als Kraut eingesetzt kann man sich dieses zu Nutze machen und seinem Tier anbieten. Ebenso wirkt es sich sehr positiv auf den gesamten Verdauungstrakt der Tiere aus. In Folge zum optimierten Verdauungssystem kann auch eine Verbesserung des Immunsystems verzeichnet werden. Die Omega 3- und -6-Fettsäuren unterstützen zudem die Verbindung zwischen dem Gehirn und dem restlichen Körper.

Gibt es unerwünschte Nebenwirkungen?

Grundsätzlich sind die Präparate vollkommen ungefährlich. Es sind die berauschenden und süchtigmachenden Substanzen entfernt, sodass jede Wirkung tatsächlich rein organisch zustande kommt. Einzig trockene Mundschleimhäute und Müdigkeit können sich einstellen. Und dennoch sollte eines niemals aus den Augen gelassen werden: Jedes Tier reagiert individuell auf eine Einnahme von CBDs. Genau aus diesem Grund ist die Zusammenarbeit mit dem Tierarzt, der sich selbstverständlich gut mit dieser Therapiemöglichkeit auskennt, besonders wichtig.

Cannabisöl für Hunde ist ein sicheres Präparat, um Schmerzsyndrome, auch ältere, die sich im Laufe der Jahre aufgebaut haben, auf sanfte Weise zu harmonisieren. Die Anwendung ist für Hunde unbedenklich, solange sich an die korrekte Dosierung, empfohlen durch einen versierten Tierarzt, eingehalten wird. Aufgrund der medizinischen Wirkung sollten Hanfprodukte, die in Form von Nahrungsergänzungsmitteln verabreicht werden, immer nur über einen begrenzten Zeitraum gegeben werden.
Bestellen kann man diese sicheren Präparate übrigens im Internet bei verschiedenen Anbietern.

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