Cannabis spray | Das müssen Sie wissen !


Cannabis-Spray ist nicht dasselbe wie CBD-Spray, obwohl die Begriffe zum Teil nebeneinander verwendet werden. In diesem Artikel erfährst du, worin der Unterschied besteht und welche Erkenntnisse über Cannabis-Sprays vorliegen.

Worin besteht der Unterschied zwischen Cannabis- und CBD-Sprays?

Die beiden Begriffe "Cannabis-Sprays" und "CBD-Sprays" werden teilweise synonym verwendet. Allerdings kann es sich dabei um unterschiedliche Produktgruppen handeln. Die Bezeichnung Cannabis-Spray ist allgemeiner gehalten - solche Sprays können unterschiedliche Bestandteile enthalten, die in der Pflanze vorkommen. Dazu gehört auch THC, das für den Rausch verantwortlich ist, mit dem Hanf häufig in Verbindung gebracht wird.
Eigentlich ist es sinnvoll, die Begriffe "Cannabis-Spray" und "CBD-Spray" klar voneinander abzugrenzen. In mündlichen Unterhaltungen und im Internet geht diese Unterscheidung häufig verloren - zumal die meisten Menschen mit der Abkürzung CBD (noch) nichts anfangen können, aber eine Vorstellung davon haben, was Cannabis ist.
Wenn du dich über Sprays informieren möchtest, die kein berauschendes THC enthalten, kannst du auf den THC-Wert achten, den der Hersteller für das Produkt angibt. Diese Angabe scheint im Zweifelsfall aussagekräftiger zu sein als der Name, der auf dem Etikett des Sprays steht.

Wo kannst du Cannabis-Spray kaufen?

In Deutschland ist ein Cannabis-Spray als Arzneimittel zugelassen, das z.B. für Patienten mit multipler Sklerose gedacht ist. Das Medikament soll dieser Patientengruppe bei Spastiken helfen, wenn andere Behandlungen nicht anschlagen. Dieses Arzneimittel enthält auch THC und ist nicht frei verkäuflich. Ein Cannabis-Spray war laut einem Bericht der Techniker-Krankenkasse (TK) zwischen Juli 2017 und Februar 2018 das Cannabis-Produkt, für das am häufigsten ein Antrag gestellt wurde. Dieses Spray machte 2017 etwa die Hälfte aller Verordnungen aus.
Ein Spray oder Cannabisöl auf Rezept kann von einem Arzt unter bestimmten Bedingungen verschrieben werden. In einigen Fällen kann sogar die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung übernehmen. Du kannst Produkte wie Cannabisöl in der Apotheke kaufen.
Allerdings bieten einige Verkäufer auch "Cannabis-Spray" an, bei dem es sich eigentlich um CBD-Spray handelt, das nur extrem geringe Mengen an THC enthält oder frei von diesem Stoff ist. Im Internet, u.a. auch auf renommierten Nachrichtenseiten wie Wirkung gehen Anwender aus? Derzeit werden in Bezug auf Cannabisöl viele Anwendungsgebiete diskutiert. Viele Hersteller äußern sich jedoch nur sehr zurückhaltend oder gar nicht zur möglichen Wirkung von Sprays und anderen Cannabis- bzw. CBD-Produkten. Denn ob Cannabisöl gegen Asthma hilft oder ob du Cannabisöl bei Arthritis einsetzen kannst, ist bislang noch nicht abschließend geklärt, auch wenn du von entsprechenden Erfahrungen immer wieder im Internet lesen kannst.
Wie bereits erwähnt gibt es allerdings auch ein zugelassenes Cannabis-Spray, das im Rahmen der Behandlung einer Spastik bei Multipler Sklerose (MS) zum Einsatz kommen kann, wenn andere Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Zudem gibt es Studien, die unter anderem eine mögliche schmerzlindernde Wirkung von Cannabis-Sprays bei neuropathischen Schmerzen oder Tumorschmerzen zeigen.
Eine Untersuchung zu medizinischem Cannabis-Spray bei ADHS kam zu differenzierten Ergebnissen: die Hyperaktivität und die Impulsivität nahmen im Vergleich zu einer Placebo-Gruppe signifikant ab, allerdings zeigten sich keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich der kognitiven Leistungsfähigkeit zwischen den beiden Gruppen.

Kann Cannabis-Spray Nebenwirkungen hervorrufen?

Der kritisiert, die meisten Studien über Cannabis und Cannabis-Produkte seien zu kurz und es gebe insgesamt noch zu wenig Daten über mögliche Nebenwirkungen von Cannabis als Arzneimittel. In der oben genannten ADHS-Studie traten bei einer Person beispielsweise schwere Muskelkrämpfe auf. Zudem kam es in derselben Untersuchung zu drei weiteren, milden Nebenwirkungen.
Der Bericht führt verschiedene mögliche Nebenwirkungen von Cannabis und Cannabis-Produkten auf, darunter:

  • Magen-Darm-Probleme

  • psychische Nebenwirkungen

  • Schwindel

  • trockener Mund

  • Schwierigkeiten beim Sprechen


Einige "Nebenwirkungen" können bei den Anwendern durchaus willkommen sein. Beispielsweise verschreiben einige Ärzte Krebs- oder HIV-Patienten ein Cannabis-Spray, um ihren Appetit zu steigern. Auch die Entspannung, die durch den Konsum von Cannabis-Sprays auftreten kann, wird in der Regel nicht als unangenehm beschrieben, sondern von vielen Anwendern sogar gewünscht. Wichtig: Dabei geht es um Arzneimittel, die auch THC enthalten, nicht um THC-freie CBD-Sprays.


Fazit: Cannabis-Spray ist nicht gleich CBD-Spray

Die Unterscheidung zwischen Cannabis-Spray und CBD-Spray ist wichtig, da Ersteres auch andere Wirkstoffe aus der Hanfpflanze in größeren Mengen enthalten kann. Medizinisches Cannabis-Spray, das dir ein Arzt verschrieben hat, kannst du über eine Apotheke bestellen. Bei der Anwendung solltest du dich auf die Vorgaben deines Arztes verlassen.

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